Auswärtsniederlage in Zottelstedt – gute Ansätze, aber erneut zu anfällig
FSV Ilmtal Zottelstedt – SV 1951 Gaberndorf 5:0 (3:0)
Auch im zweiten Ligaspiel der neuen Saison müssen wir eine deutliche Niederlage hinnehmen. Das 0:5 beim FSV Ilmtal Zottelstedt klingt am Ende klar – erzählt aber erneut nicht die komplette Geschichte des Spiels.
Denn eigentlich erwischten wir einen guten Start. Bereits in den ersten Minuten hatte Olli Lange gleich zweimal die große Möglichkeit zur Führung, konnte den Ball aber leider nicht im Tor unterbringen. Statt selbst vorzulegen, liefen wir wenig später einem Rückstand hinterher: Zottelstedt nutzte in der 10. Minute einen schnellen Gegenstoß zum 1:0. Von außen sah die Situation durchaus knapp und möglicherweise nach Abseits aus – daran wollen wir die Niederlage aber keinesfalls festmachen.
Nur sieben Minuten später folgte das 2:0. Diesmal leisteten wir uns einen individuellen Fehler, den die Gastgeber konsequent bestraften. Fehler passieren – entscheidend ist, wie wir künftig damit umgehen.
Und auch danach hatten wir wieder die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch wie schon zu Beginn fehlte uns vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz. Statt des möglichen 1:2 fiel kurz vor der Pause auf der anderen Seite das 3:0. Wieder wurde ein Ballverlust beziehungsweise eine offene Situation schnell ausgespielt und erneut zeigte sich unsere derzeit größte Baustelle: Wir sind bei gegnerischen Umschaltmomenten noch zu anfällig.
Nach dem Seitenwechsel wollten wir uns noch einmal neu sortieren, doch bereits in der 52. Minute folgte das 4:0. Nach einer Ecke unterlief uns erneut ein individueller Fehler. Nur fünf Minuten später erhöhte Zottelstedt nach einem weiteren Konter auf 5:0 und sorgte damit früh für die endgültige Entscheidung.
Am Ende steht somit erneut ein deutliches Ergebnis. Das wollen und müssen wir auch genauso annehmen. Gleichzeitig sehen wir – ähnlich wie schon beim Auftakt in Obernissa – weiterhin viele gute Ansätze in unserem Spiel. Wir kommen zu Möglichkeiten, können uns spielerisch immer wieder in gute Situationen bringen und zeigen phasenweise, wohin die Entwicklung gehen soll.
Nun gilt es, genau daran weiterzuarbeiten. Wir befinden uns mit unserem neuen Coach weiterhin am Anfang eines Entwicklungsprozesses. Mit seiner großen fußballerischen Erfahrung und seinem Sachverstand wollen wir die vielen kleinen Stellschrauben, die uns die ersten beiden Ligaspiele aufgezeigt haben, Stück für Stück nachjustieren.
Dazu gehört insbesondere, unsere Konteranfälligkeit deutlich zu reduzieren, Fehler konsequenter abzusichern und gleichzeitig unsere eigenen Möglichkeiten vor dem Tor besser zu nutzen. Hinzu kommt, dass wir auch personell nicht in Besetzung antreten konnten, was sich nun Spiel für Spiel wieder ändern wird.
Es gibt also einiges zu tun – aber auch einiges, auf dem wir aufbauen können. Entscheidend ist jetzt, weiter konzentriert zu arbeiten, als Mannschaft zusammenzubleiben und die Erkenntnisse aus diesen Spielen mitzunehmen.
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bereits am kommenden Sonntag: Dann empfangen wir den TSV Magdala bei uns zu Hause.
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